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Adler

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Adler

Adler

Die erste Lokomotive, die in Deutschland gefahren ist. Hier sieht man einen originalgtreuen Nachbau. Fotos: Hendrik Brixius

Kleiner Hinweiss für Aachener: Oben sieht man den Wasserbehälter auf dem Lousberg

Obwohl die Lock schon so alt ist, befindet sie sich in einem hervorragendem Zustand.

Der Adler hieß "DER ADLER", sein nachbau von 1935 heißt "ADLER". Das original ist nicht mehr erhalten .....

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Der Adler hieß einfach Adler (keine weitere Gattungsbezeichnung, gebaut von Stephenson), eröffnete 1835 das Eisenbahnzeitalter (in Franken Nürnberg-Fuerth) und war ca. 20 Jahre im Dienst.  Lokführer bei der Eröffnungsfahrt war der Engländer William Wilson (gekleidet in Frack und Zylinder), Heizer der Nürnberger Johann Georg Hieronymus. Der Bayrische. König erschien nicht, da er die Binnenschifffahrt favorisierte und die Eisenbahn als unnütze Konkurrenz ansah.

Zitat aus dem Stuttgarter Morgenblatt: "Wer möchte in einem solchen Mann nicht den ganzen Unterschied der modernen und der alten, wie er mittleren Zeit personifiziert erblicken!
Jedes körperliche Geschick, welches gleichwohl nicht fehlen darf, tritt bei ihm in den Hintergrund, in den Dienst der verständigen Beachtung auch des Kleinsten, als eines für das Ganze Wichtigen. Jede Schaufel Steinkohlen, die er nachlegte, brachte er mit Erwägung des rechten Maßes, des rechten Zeitpunktes, der gehörigen Verteilung auf dem Herd. Keinen Augenblick müßig, auf alles achtend, die Minute berechnend, da er den Wagen in Bewegung zu setzen habe, erschien er als der regierende Geist der Maschine und der in ihr zu der ungeheuren Kraftwirkung vereinigten Elemente".

Der Nachbau wurde 1935 zum 100jährigen Eisenbahnjubiläum in Deutschland angefertigt, 1984 restauriert.

Literatur: Schletzbaum, L. (1990). Eisenbahn (=Technikgeschichte im Deutschen Museum). München: Beck-Verlag.ISBN 3 406 34718 5.

unter Verwendung eines de.etc.bahn.eisenbahn-Artikel von "Ch. Perleth"  christoph.perleth@worldrailfans.org

Der Nachbau war bereits 1960 wieder unter Dampf (125 Jahre Deutsche Eisenbahnen). Die nächste Ausarbeitung war für das 150jährige Jubiläum 1985. In den 90er Jahren habe ich die Lok dann auf einer Hannovermesse in relativ abgenutztem zustand gesehen (lack teilweise abgeblättert/abgeschabt). Inzwischen ist die Lok aber wieder aufgearbeitet und fährt auch - die letzten Sonderfahrten fanden zwischen dem Güterbahnhof Berlin-Spandau und dem Bahnhof der Osthavelländischen Eisenbahn mit dem schönen Namen "Bürgerablage" statt, vom KaDeWe organisiert: http://mercurio.iet.unipi.it/pix/de/steam/Adler/pix.html .

Übrigens ist der Zug nicht voll EBO-tauglich, daher wird er zwischen seinen Einsatzorten auf zwei speziell vorbereiteten zweiachsigen Flachwagen transportiert. Lok, Tender und vier wagen auf zwei Zweiachsern - so ist die Bahn inzwischen gewachsen! Dass ein guter teil dieses Wachstums in den ersten Jahren stattfand, zeigt bereits ein Vergleich zwischen Adler und Saxonia: http://mercurio.iet.unipi.it/pix/de/steam/Saxonia/Saxonia_Adler.jpg

Die Schnellzuglok Saxonia ist deutlich bulliger als die Vorortlok Adler. Auch in die breite ist die Bahn gewachsen: früher waren die Räder außen angebracht, heute verschwinden sie irgendwo unter dem Fahrzeugboden. 

unter Verwendung eines de.etc.bahn.eisenbahn-Artikel von Tobias Benjamin Köhler   tk2@rcs.urz.tu-dresden.de

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